Wenn nach den Schätzungen der Sistrix Toolbox (Stand 27. August 2026) je nach Leistung zwischen 83 und 94 Prozent der Menschen über das Handy kommen, verschiebt sich der Engpass weg von der Kampagne. Drei Punkte entscheiden dann über das Ergebnis, und keiner davon liegt im Werbekonto.
Erstens die Ladezeit. Die Verbindungsqualität schwankt unterwegs stärker als im Büro. Eine Seite, die am Schreibtisch schnell wirkt, kann mobil mehrere Sekunden brauchen. Rechnen Sie es einmal durch: Bei geschätzt 2,30 Euro je Klick und rund zweihundert Anfragen im Monat kostet jeder Zehntel-Anteil, der vorzeitig abspringt, rund 46 Euro monatlich, ohne dass im Werbekonto irgendetwas falsch eingestellt wäre.
Zweitens die Rufnummer. Sie gehört an eine Stelle, an der man sie ohne Scrollen findet, und sie muss mit einem Fingertipp wählbar sein. Das klingt banal, fehlt aber häufig.
Drittens die Erreichbarkeit selbst. Anzeigen laufen zu lassen, während niemand abnimmt, ist bei diesen Handy-Anteilen der teuerste vermeidbare Fehler. Wir legen Anzeigenzeiten und Telefonzeiten deshalb zusammen, statt rund um die Uhr zu schalten.
Zur Messung von Anrufen
Wenn der Anruf der übliche Weg ist, muss er auch gezählt werden, sonst optimiert die Kampagne auf das Falsche. Der übliche Weg führt über die Anrufmessung von Google und über Klicks auf die Telefonnummer. Beides ist einwilligungspflichtig und gehört in Banner und Datenschutzerklärung, einschließlich der Übermittlung an Google und in die USA. Für die Verarbeitung der Anrufdaten selbst braucht es zusätzlich eine eigene Rechtsgrundlage. Und ein Punkt, der bei diesen Handy-Anteilen besonders zählt und regelmäßig übersehen wird: Wer direkt aus der Anzeige heraus anruft, hat Ihr Einwilligungsbanner nie gesehen, über diesen Weg müssen Sie gesondert informieren. Fehlt die Einwilligung, fehlt die Messung, und dann sagen wir das, statt eine Schätzzahl auszuweisen. Wie Sie das im Einzelfall umsetzen, klären Sie mit Ihrer Datenschutzberatung, wir richten die Messung an dieser Vorgabe aus.
Ein Vorschlag, bevor Sie uns glauben
Diese Seite behauptet, dass bei diesen Handy-Anteilen die Sekunden nach dem Klick entscheiden. Prüfen Sie das an uns selbst, bevor Sie es uns abnehmen: Rufen Sie diese Seite auf dem Handy auf, unterwegs und nicht im WLAN. Wie lange dauert es, bis etwas Lesbares steht? Wie schnell finden Sie eine Möglichkeit, uns zu erreichen? Wer dieselbe Prüfung auf der eigenen Seite macht, hat den ersten Teil unserer Arbeit bereits erledigt und weiß danach, ob das Werbekonto überhaupt der Engpass ist.
Wenn der Engpass woanders liegt
Sollte die Prüfung oben ergeben, dass Ihre Seite auf dem Handy der eigentliche Engpass ist, hilft kein Werbekonto weiter, sondern die Arbeit an der Seite selbst. Wollen Sie nicht dauerhaft für jeden Klick bezahlen, sondern auch unter den Anzeigen gefunden werden, ist das eine Frage der Suchmaschinenoptimierung, ein Einstieg dazu ist unser SEO-Audit. Und soll Ihr Unternehmen in Antworten von ChatGPT und vergleichbaren Systemen auftauchen, führt KI-Sichtbarkeit für Gelsenkirchen weiter. Wer die Betreuung lieber in einer Hand und ohne Agenturstruktur hätte, findet unter Google Ads Freelancer die schlankere Form.